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Wieder in Taizé

Hab’ mich gefreut auf’s Wiederseh’n. Natürlich warst du längst schon da.

Traf dich am Sonntag in Taizé, du junge Frau hinterm Altar.

Du deckst den Tisch mit Brot und Wein. Gern schau’ ich dir in dein Gesicht. Und ich sehe deine Freude, deine Behind’rung seh’ ich nicht.

Und ich merke, ich bin wieder in Taizé, bin zu Hause hier. Freu’ mich an den vielen Menschen so wie sie sind, Gott zeigt sie mir.

Und auch dich, mein Bruder treffe ich montags in dem großen Zelt. Auch bei dir spür’ ich die Freude, lachst und erzählst von Gott und Welt.

Anfangs merk’ ich, ich versteh’ nicht, doch ich hör’ dir einfach zu. Schaffst es, mir mein Herz zu öffnen, schwere Gedanken finden Ruh’

Und ich merke, ich bin wieder in Taizé, mein Schritt wird fest. Ich atme tief, ich atme frei, weil Gott mich wie ich bin sein lässt.

Dann treff’ ich dich, mein alter Freund mal wieder hier an diesem Ort. Ohne uns abzusprechen, war’n wir oft gemeinsam dort.

Wie oft hast du mir geholfen, wenn ich mal keine Worte fand. Darum sag’ ich mit diesem Lied einfach mal so „Herzlichen Dank!“

Ja ich merke, ich bin wieder in Taizé, werd’ reich beschenkt. Habe Menschen hier im Herzen, die mich auf meinen Weg gelenkt.

Und auch du, du alte Kirche findest in meiner Seele Platz. Immer trage ich dich mit mir. Bist für mich ein großer Schatz.

Wie oft schließ’ ich meine Augen und träume mich in dich hinein. Dann spür ich, alles wird leichter. Schweres leg’ ab ich, es bleibt dein.

Ich merke, selbst wenn ich nicht hier bin in Taizé, ist gar nicht schwer. Denn ich komme ja so lange ich kann, gern immer wieder her.

Herzlich willkommen!

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